Verschleißschutz

Preiswerter Verschleißschutz für empfindliche Oberflächen

Ein Verschleißschutz wird überall dort angebracht, wo Stoß und Abrieb empfindliche Oberflächen gefährden können. Der Verschleißschutz gilt hierfür als Oberbegriff für alle Anwendungen dieser Art.


Anforderungen an einen Verschleißschutz

Ein Verschleißschutz hat die Aufgabe, die unter ihr liegende Oberfläche vor Verschleiß zu schützen, damit sie nicht beschädigt wird und selbst verschleißt. Er muss daher viele exakt definierte Parameter einhalten, um seine Aufgabe optimal ausführen zu können. Typische Anforderungen an den Verschleißschutz sind daher:

  • Preiswerte Materialien
  • Hinreichende Abriebfestigkeit
  • Einfacher Zuschnitt
  • Einfach zu Befestigen und wieder Lösen
  • Hinreichend widerstandsfähig gegen nicht mechanische äußere Einflüsse (Witterung, Temperatur, Atmosphäre)



Preiswerter Austausch vom Verschleißschutz

Der Verschleißschutz soll sich abnutzen, bevor die zu schützende Oberfläche erreicht wird. Für die zu schützende technische Komponente gilt er daher als Verbrauchsmaterial. Häufig ist der Schutz nur als zusätzliche Sicherheit an bestimmten Stellen montiert. Die Gummileisten in KFZ-Stoßfängern sind herfür typische Beispiele. Solange umsichtig gefahren wird, besteht auch für den Verschleißschutz keine Gefahr. An anderer Stelle muss mit einer ständigen Belastung des Verschleißschutzes gerechnet werden. Bodenbeläge von Anhängern werden auch beim sachgerechten Gebrauch des Fahrzeugs ständig belastet. Die Qualität des Verschleißschutzes sollte daher stets seinem angedachten Einsatzzweck angemessen sein. Zu preiswerte Materialien können auch bei Nichtgebrauch durch Alterung unbrauchbar werden. Zu teure Materialien können bei hoher Belastung zu sehr hohen wiederkehrenden Kosten führen. Die Auswahl an den diversen Verschleißschutzsorten ist jedoch groß genug, um für jeden Einsatzzweck das passende Material verfügbar zu haben.


Definierte technische Eigenschaften

Gleichgültig wie preiswert oder teuer die Materialien für den Verschleißschutz ausfallen, sie müssen für den angedachten Einsatzzweck dienlich sein. Falsch gewählter Schutz kann im schlimmsten Fall nicht nur seine Aufgabe nicht optimal erfüllen. Er kann sogar seinerseits zu einer Gefahrenquelle für die gesamte Einheit werden. So sind die weiteren technischen Eigenschaften wie Brandhemmung, Widerstandsfähigkeit, Dichtheit und vieles Mehr für die Auswahl des Verschleißschutzes relevant. Das gewählte Material mag dann zwar hinreichend abriebfest sein, um die darunter liegende Oberfläche zu schützen. Wenn sich die äußeren Umstände, beispielsweise durch eine Punktwärme, unvorteilhaft entwickeln, muss der Verschleißschutz auch damit zurechtkommen können. Bei der Wahl des Werkstoffs sollte deshalb stets mit großen Sicherheiten kalkuliert werden.

Die wichtigste Eigenschaft für einen Verschleißschutz bleibt aber die Abriebfestigkeit. Diese wird mit der Maßeinheit "Kubikmillimeter bei einer Reibkraft von 10 N" technisch erfasst. Näheres zur Abriebfestigkeit ist in der DIN 531516 nachzulesen. Wo Reibung ist, entsteht aber auch immer Wärme. Dieser Wärmeeinfluss ist bei der Auswahl des Verschleißschutzes ebenfalls zu berücksichtigen. Des Weiteren sind, je nach Anwendung, für die Wahl des richtigen Schutzes die Reißdehnung, die Reißfestigkeit, die Elastizität, der Weiterreißwiderstand und die Härte wichtig zu wissen. Vor allem bei frei liegenden oder gespannten Anwendungen von Verschleißschutz kann ein Komposit-Material die notwendigen Eigenschaften rund um Reißfestigkeit und Weiterreißwiderstand leisten: Mischmaterialien aus Gummi und einem Glasfaser-Gewebe können hier die notwendigen technischen Werte liefern.

Mit der Kenntnis der technischen Gegebenheiten des zu schützenden Produkts lässt sich der Verschleißschutz sehr exakt auslegen. Beim Vergleich verschiedener Materialien wird man schnell feststellen, dass ein höherpreisiges Markenprodukt in der Regel auch wesentlich bessere Eigenschaften mitbringt. Auch der Austausch von einem Schutz kostet Arbeitszeit und kann einen Stillstand an der Maschine oder sogar der ganzen Produktionsstraße notwendig machen. Daher ist es sinnvoll, bei der Wahl seines Verschleißschutzes stets auf Qualität zu achten und die technischen Anforderungen etwas zu hoch anzusetzen. Das senkt im weiteren Verlauf die Wartungskosten und verlängert die Intervalle für Inspektion und Überholung.


Einfacher Zuschnitt

Ein leistungsstarker Verschleißschutz muss einfach zu konfektionieren sein. Die verfügbaren Materialien lassen sich nicht nur mit scharfen, manuellen Schneidemitteln beliebig konfigurieren. Auch für den CNC-gestützten Zuschnitt für hochpräzise, individuelle Schnittmuster sind sie bestens geeignet. Wir liefern Verschleißschutz grundsätzlich in 10-Meter Rollen zu Breiten zwischen 1,4 und 2,0 Metern. Sie lassen sich auf Tafelscheren, mit Teppichmessern, Laser- oder Aquacut-Automaten und allen anderen handelsüblichen Schneidmitteln passgenau in Form bringen. Für Plasma oder den Schneidbrenner sind sie selbstredend weniger gut geeignet. Obwohl flammhemmende, duroplastische Kunststoffe als Verschleißschutz verfügbar sind, macht die Formänderung unter starkem Wärmeeinfluss die Endprodukte in der Regel unbrauchbar.
Mit dem Einsatz passender Stanzwerkzeuge lassen sich die Verschleißschutz-Materialien auch seriell in passgenaue Formstücke zuschneiden. Sie sind damit ein hervorragender Umsatzbringer für spezialisierte Unternehmen. An die Stanze stellen sie indes nur geringe Anforderungen: Hier können bereits einfache, gebrauchte Exzenterpressen gute Ergebnisse liefern.


Einfache Befestigung und Lösbarkeit

Auch der beste und hochwertigste Verschleißschutz ist früher oder später reif für den Austausch. Um die Erneuerung des Verschleißschutzes so schnell wie möglich zu gestalten, darf das Material beim Ablösen keine aufwändige Zusatzarbeit verursachen. Ein hochwertiger Schutz erreicht diese durch eine hinreichende Reißfestigkeit. Wird diese nicht vom Material selbst geliefert, kann eine unter gelegte Matte aus Textil-, Polyamid-, GFK oder Kohlefaser-Gewebe für die notwendige Reißfestigkeit sorgen. Auch fest verklebte Materialien lassen sich so rückstandsfrei ablösen und entsorgen. Wo also ein Schutzmaterial fest verklebt aber regelmäßig getauscht werden soll, ist eine vorausschauende Planung in Bezug auf die Austauschbarkeit eine sinnvolle Maßnahme. Häufig kann ein einfaches Stück Stoff oder Folie bereits dabei helfen, den Wechsel des Verschleißschutzes erheblich zu beschleunigen.


Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse

Ein Verschleißschutzgummi nützt nur sehr wenig, wenn er unter äußeren Einflüssen vorzeitig altert. So kann es passieren, dass er ausgetauscht werden muss, obwohl überhaupt kein Abrieb an der Stelle stattgefunden hat. Äußere Einflüsse können sein:

  • UV-Strahlung durch direktes Sonnenlicht
  • Feuchtigkeit und Nässe
  • Abgase
  • Saure oder basische Einflüsse
  • Kälte und Wärme


Die Wahl des Schutzmaterials sollte diese Faktoren daher stets berücksichtigen. Die Auswahl an geeigneten Materialien ist hinreichend, um auch in stark belasteten Bereichen den passenden Verschleißschutz anbieten zu können.


Alles bedacht bei der Verschleißschutzwahl

Es ist daher offensichtlich, dass bei der Wahl der richtigen Schutzmaterialien viele Fehler gemacht werden können. Eine gründliche und nachhaltige Beratung ist vor dem Kauf daher stets sehr sinnvoll. Mit einer kleinen Anfrage per Mail oder einem direkten Anruf zu den angegebenen Zeiten können viele dieser Fehler vermieden werden. Professionelle Beratung ist auch bei der Wahl von Verschleißschutzgummis stets die beste Idee zur Vorbereitung.


...